Unsere Standards


Netzwerke in Düsseldorf

Die Idee der Netzwerkarbeit in Düsseldorf ist bereits vor über zwanzig Jahren entstanden. Mittlerweile sind die Netzwerke fester Bestandteil in allen Stadtbezirken. Mit mehr als 20 Standorten sind sie in vielen Stadtteilen vertreten und gestalten dort das Miteinander aktiv mit. Nachfolgendes soll einen kurzen Einblick in die Idee und Arbeitsweise der Netzwerke bieten. (Hier gehts zum Flyer)


Soziale Vorsorge

Die Netzwerke richten sich an Menschen in der nachberuflichen bzw. nachfamiliären Phase sowie an Menschen in Vorbereitung auf den Ruhestand.

Die Netzwerke bieten Menschen die Möglichkeit, durch Kontakte und sinnstiftende Tätigkeiten in Nachbarschaft und Stadtteil ein soziales Netz zu knüpfen, das bis ins höhere Alter für mehr Lebensqualität sorgt. Sie verstehen sich damit – in Ergänzung der gesundheitlichen und finanziellen Vorsorge – als Teil der sozialen Vorsorge.

Die Netzwerke arbeiten sozialraumorientiert. Gesellschaftliche und für die Zielgruppe bedeutsame Entwicklungen im Quartier sollten berücksichtigt werden und ihren Platz finden.


Die Phasen der Netzwerkarbeit

Soziales Engagement soll Spaß machen. Wer sich für andere engagiert, soll selber etwas davon haben. Warum nicht endlich das tun, wozu man immer schon Lust hatte? Im Netzwerk entscheidet man selbst, welche Aufgaben übernommen werden und wie viel Zeit für das Engagement aufgewandt wird. Deshalb heißt es bei uns:

“Ich für mich.”
“Ich mit anderen für mich.”
“Ich mit anderen für andere.”
“Andere mit anderen für mich!”

Begleiten statt Leiten

Die Netzwerker/innen arbeiten selbständig und entwickeln eigene Ideen und Initiativen. Dabei werden sie von einer hautamtlichen Begleitung unterstützt.

Die hauptamtliche Netzwerkbegleitung begegnet den Netzwerker/innen und Netzwerkinteressierten auf Augenhöhe. Sie ist nicht Leitung, sondern Moderator und Begleitung von Prozessen und Endscheidungen, die sich individuell aus der Zusammensetzung und Zusammenarbeit der Beteiligten ergeben.

Die hauptamtliche Netzwerkbegleitung erkennt Ressourcen und Kompetenzen der Netzwerker/innen und Interessierten und unterstützt diese bei der Umsetzung ihrer Ideen. Sie schafft Freiräume für die Interessen der Senior/innen und gibt Hilfe zur Selbsthilfe. Dazu begleitet sie die Prozessentwicklung, vermittelt zu Kooperationspartnern und unterstützt bei der Schaffung notwendiger Infrastrukturen.

Die hauptamtliche Netzwerkbegleitung kennt mögliche Probleme in den Prozessen und im sozialen Miteinander und unterstützt die Netzwerker/innen bei der Gestaltung einer der Gruppe angepassten Kommunikations -und Mitwirkungsstruktur. Im Konfliktfall steht sie als Moderator/in zur Seite und bietet ausreichend Raum für eine Lösungssuche an.

Impulse durch die hauptamtliche Netzwerkbegleitung sind erwünscht im Sinne der Erhaltung

- der Netzwerkstandards

- der Netzwerkentwicklungsprozesse

- sowie der (von den Netzwerker/innen gewünschten) Entfaltung vorhandenen Ressourcen.


Organisationsform

In jedem Netzwerk muss es verlässliche Mitwirkungsstrukturen geben.

Zu jedem Netzwerk gehört mindestens eine Anlaufstelle mit Zugang zu Telefon, Computer und Internet

Jedes Netzwerk bietet den Raum und die Möglichkeit unterschiedliche Themen zu erarbeiten und sich Herausforderungen zu stellen, die sich aus der Netzwerkarbeit ergeben.

In jedem Netzwerk herrscht grundsätzlich Offenheit. Es bedarf keiner Mitgliedschaft.

Offenheit bedeutet auch eine fortlaufende Akquirierung neuer Netzwerkerinnen und Netzwerker

In jedem Netzwerk gibt es Strukturen neue Interessenten zu begrüßen und zu informieren; sowohl über die Grundsätze der Netzwerkarbeit als auch über die aktuellen Aktivitäten und inhaltliche Schwerpunkte.